Ratgeber - Selbsthilfegruppen ASN

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Ratgeber


Die deutsche Gesellschaft für Schlafmedizin hat Ratgeber zu den verschiedenen Schlafstörungen veröffentlicht - klicken Sie einfach diesen Link an:


Ein Patientenratgeber der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin - wir sind sicher: mehr als informativ.

Auf dieser empfohlenen Homepage gibt es sehr viele Ratgeber zum Herunterladen u. a.
 
Schnarchen
Obstruktive Schlafapnoe
Schlaf im Alter
Der spezifische Schlaf von Frauen
Schlafstörungen bei Säuglingen, Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen
Schlafprobleme bei Schichtarbeit
Ein- und Durchschlafstörungen
Restless Legs Syndrom und periodische Gliedmaßenbewegungen
Die Untersuchung im Schlaflabor
Parasomnien
Narkolepsie

Eine Patientenleitlinie 'Leitlinie – Nicht erholsamer Schlaf/Schlafstörungen' ist in Vorbereitung - wir geben Ihnen an dieser Stelle weitere Informationen - wenn es soweit ist.
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Herr Dr. med. Holger Hein, der Leiter des Schlaflabors in Reinbek, hat auf seiner Homepage viele Informationen sowie ein Video für Patienten erstellt - klicken Sie einfach auf diesen Link
 
 


So wünschen wir uns die Versorgung auf der Intensivstation

Krankenhaus
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Empfehlungen für Schlafapnoepatienten mit CPAP-Gerät, die zur stationären Heilbehandlung
oder einer Operation ins Krankenhaus müssen:

vor der stationären Aufnahme:

• Fragen Sie vor der Aufnahme im Krankenhaus bei den behandelnden Ärzten nach, ob die Therapie mit dem Atemtherapiegerät im Falle Ihrer Handlungsunfähigkeit (z.B. Schlaf nach einer Narkose) durchgeführt wird.
• Versichern Sie sich immer vorher, dass Ihr Atemtherapiegerät auch in solchen Fällen so früh wie möglich eingesetzt wird. Wenn Ihnen das nicht garantiert wird, dann lehnen Sie einfach die Behandlung in dieser Einrichtung ab.
• Bitten Sie den einweisenden Arzt, die behandlungsbedürftige Schlafapnoe neben der Einweisungsdiagnose auf der stationären Einweisung zu vermerken.
• Nehmen Sie das Atemtherapiegerät, Ihren Gerätepass und die Bedienungsanleitungen von Gerät, Atemluftanfeuchter und Atemmaske mit ins Krankenhaus.
(Wichtig für die Bedienung des Gerätes durch Pflegekräfte.)
• Fragen Sie Ihren Gerätelieferanten, ob für Ihr Atemtherapiegerät ein Sauerstoffsicherheitsventil
sowie für die Atemmaske ein Sauerstoffadapter erforderlich sind − falls erforderlich, nehmen Sie beides mit ins Krankenhaus.
• Achten Sie auf einen technisch und hygienisch einwandfreien Zustand Ihres Atemtherapiegerätes.
Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Gerätelieferanten bzw. Leistungserbringer.
• Nicht zu vergessen ist die Telefonnummer und Kontaktadresse des Gerätelieferanten oder Leistungserbringers (24 Stunden Service), der für Rückfragen des Pflegepersonals zur Verfügung steht.
• Sorgen Sie dafür, dass die Therapiedaten in Ihrem Gerätepass auf dem neusten Stand sind.
Fragen Sie den behandelnden Schlafmediziner oder den Gerätelieferanten

nach der stationären Aufnahme:

•Informieren Sie im Aufnahmegespräch Pflegepersonal, Stationsarzt und im Vorbereitungsgespräch vor einer Operation den Narkosearzt, dass Sie wegen einer behandlungsbedürftigen Schlafapnoe Ihr Atemtherapiegerät mitgebracht haben und dass dieses, sofern medizinisch nichts dagegen spricht, im Schlaf nach der Narkose eingesetzt werden soll.
• Übergeben Sie dem Anästhesisten im Narkosegespräch eine Kopie des Gerätepasses und vermerken Sie die Übergabe, vor Ihrer Unterschrift, im Narkosefragebogen (Anlage Gerätepass).
• Fragen Sie den Narkosearzt, ob in Ihrem Fall auf die Beruhigungsspritze oder Tablette vor der Operation verzichtet werden kann.


Schlafapnoekompakt für Pflegefachpersonen

Pflegefachperson: ersetzt die Berufsbezeichnungen Kranken- Gesundheits- und AlternpfegerInnen - 3. Auflage  April 2017
  
Fachliche Unterstützung und Beratung:

Schlafmedizin: Dr. med. Andreas Möller,
Dr. med. Holger Hein,
Dr. med. Ulrich Brandenburg.
Anästhesie: Dr. med. Patrick Saur, Michael Mindner.
Zahnärztliche Schlafmedizin: Dr. med. dent. Susanne Schwarting.
Pflege: Susanne Noltemeier
          
Atemtherapiegerät
Herstellererklärungen
Herstellererklärungen MPBetreibV 4-2017.
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Elektronischer Sonderdruck
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PRAXIS_Schlafapnoe
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Warum diese Kurzinformation:

Regelmäßig bekommen wir Anfragen von Pflegekräften aus Kliniken, in denen die von den Patienten aus der häuslichen Umgebung mitgebrachten Homecare-Atemtherapiegeräte eingesetzt bzw. die Patienten bei der Therapie mit dem  Atemtherapiegerät unterstützt werden.

Da die Bedienungsanleitungen der Atemtherapiegeräte und Masken nicht immer kurzfristig verfügbar sind und darin nicht alle pflegerischen- und perioperativen Besonderheiten angesprochen werden, hier zu Ihrer Unterstützung eine Information mit einigen wichtigen Empfehlungen.

I  N  F O:

Im Rahmen von Operationen stellen Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe eine besondere Herausforderung dar. Viele Studien weisen auf darauf hin, dass diese Patienten perioperativ ein hohes Komplikationsrisiko aufweisen. Dies kann durch die verabreichten Medikamente wie Narkotika, Analgetika und Sedativa sowie durch Manipulationen im Nasen-Rachen-Raum entstehen. In dieser Phase besteht ein hohes Risiko von kardiovaskulären Ereignissen wie Herzinfarkt, malignen Rhythmusstörungen und Apoplex. Dieses Risiko wird durch die intermittierende Hypoxämie sowie die interthorakalen Druckschwankungen erheblich gesteigert.

Diese beschrieben Risiken sind nur durch eine konsequente CPAP-Therapie zu minimieren.
            
Pflege
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Weitere Informationen

Zur rechtlichen Absicherung des medizinischen Personals halten wir verbindliche klinikinterne Absprachen bzw. Handlungsanweisungen für erforderlich. Stoßen Sie die Diskussion an.
    
In der Broschüre (Seite 12)  wird auf ein Positionspapier der DGSM 'Private Therapiegeräte in der Klinik - wer ist verantwortlich?' verwiesen.  Das Papier ist inzwischen in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift vom 20. Februar 2015 veröffentlicht worden.

      
Kardio
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Pressemeldung vom 27. Januar 2017 - nicht mehr so aktuell aber natürlich wichtig


Neue Rechtsverordnung behindert/gefährdet die Patientenversorgung in Gesundheitseinrichtungen?

Zu Beginn des Jahres ist die Medizinproduktebetreiberverordnung (MPBetreibV) nach langer Vorbereitung neu gefasst worden. Leider ist die Verordnung aus der Sicht von Medizinrechtlern nicht rechtsicher umsetzbar. Für Patienten die ärztlich verordnete Medizinprodukte (z.B. Schlafapnoe-Atemtherapiegeräte) in Gesundheitseinrichtungen wie z.B. Krankenhäuser, ambulante- und stationäre Pflegeeinrichtungen mitbringen und dort auf deren Einsatz angewiesen sind, bringt die neue Verordnung keine Vorteile. Anwender (Pflegekräfte) dürfen diese Medizinprodukte nur am Patienten anwenden, wenn Sie die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzen und eingewiesen sind. Für einige dieser Medizinprodukte  (Anlage 1 zu §10 der VO) gelten zusätzliche Vorschriften. Gesundheitseinrichtungen werden die Anforderungen aus rechtlichen organisatorischen nicht erfüllen können.

Fazit: auch zukünftig werden die Patienten nicht entsprechend der Leitlinien versorgt werden können. Rückmeldungen von Patienten zeigen Fälle von vermeidbarer Gefährdung der Schlafapnoe-Patienten Quellen: S3-Leitlinie: Nicht erholsamer Schlaf- oder Schlafstörungen, Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin, Somnologie, 2017; Sonderheft 2, Nr. 5.1.4 - Empfehlungen: perioperative Komplikationen - Die neue MPBetreibV, Prof. Böhme; Pflege- & Krankenhausrecht, 2016/4;98-103 Patientengeräte in einer Gesundheitseinrichtung, Anspruch und Wirklichkeit .    

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